Wildblumen Samenmischung Hummeli

CHF 7.50

Beliebte Wildblumenmischung für Hummeln. Diese vielfältige Mischung enthält eine bunte Auswahl an 33
Wildblumenarten in Bio und Demeter-Qualität.

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BESCHREIBUNG

Samenmischung in Bio und Demeter Qualität

Die Schweizer Gärtnerei produziert das Saatgut gemäss den Richtlinien von Demeter und Bio-Suisse. Die Wildblumenmischungen bestehen ausschliesslich aus Schweizer Ökotypen. Die Ernte erfolgt bei der Gärtnerei gestaffelt und von Hand, wodurch keine gezielte Auswahl auf einen bestimmten Blühzeitpunkt erfolgt. Dadurch entstehen Mischungen, die über einen langen Zeitraum hinweg blühen.

Bei der Aussaat einer Wildblumenmischung ist Geduld gefragt. Die verschiedenen Arten von Wildblumen haben unterschiedliche Keim- und Wachstumsrhythmen. Die meisten Arten sind im Jahr der Aussaat noch kaum sichtbar und blühen erst im darauffolgenden Jahr. Es ist wichtig, diese natürlichen Rhythmen zu berücksichtigen und geduldig zu sein, um die volle Pracht der Wildblumen zu erleben.

Unsere weiteren Wildblumenmischungen eignen sich vor allem für eher kleinflächigere Ansaaten im Hausgarten. Sie sind besonders bunt und speziell auf die Bedürfnisse einzelner Insekten abgestimmt. Einige davon wie der  Bienenschmaus, enthalten eine Kombination aus ein- und mehrjährigen Wild- und Gartenblumen – so blüht auch im ersten Jahr schon etwas.

EIGENSCHAFTEN

Aussaatzeitpunkt
Optimal: April-Mitte Juni, September
Möglich: Juli, August, Oktober
Blütenfarbe: bunt
Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober
Lebensweise / Kultivierung: mehrjährig
Nährstoffbedarf:
gering, möglichst nährstoffarm, durchlässig
Höhe: gemischt, bis 100cm (kann stark variieren – je nach Nährstoffgehalt)
Artenanzahl: 33
Saatmenge: 10g/m2
Verwendung: Naturgarten, Rasenaufwertung
Standort: sonnig bis halbschattig (mind. 4h Sonne)
Inhalt: 1m2

ZUSAMMENSETZUNG

Achillea millefolium (Schafgarbe)
Acinos arvensis (Steinquendel)
Ajuga reptans (Kriechender Günsel)
Anthyllis vulneraria (Gemeiner Wundklee)
Ballota nigra (Schwarznessel)
Campanula patula (Wiesen-Glockenblume)
Campanula rapunculoides (Acker-Glockenblume)
Centaurea scabiosa (Scabiosenflockenblume)
Dipsacus follonum (Wilde Karde)
Echium vulgare (Natenkopf)
Hypericum perforatum (Echtes Johanniskraut)
Hypochaeris radicata (Wiesen-Ferkelkraut)
Lathyrus pratensis (Wiesen-Platterbse)
Leonurus cardica (Herzgespann)
Lotus corniculatus (Hornklee)
Malva sylvestris (Wilde Malve)
Onobrychis viciifolia (Saat-Esparsette)
Onosis spinosa (Dornige Hauhechel)
Origanum vulgare (Echter Dost)
Papaver rhoeas (Klatschmohn)
Prunella grandiflora (Grosse Brunelle)
Prunella vulgaris (Kleine Brunelle)
Salvia pratensis (Wiesen-Salbei)
Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf)
Stachys officinalis (Heil-Ziest)
Stachys recta (Aufrechter Zist)
Stachys sylvatica (Wald-Ziest)
Succisia pratensis (Gew. Teufelsabbiss)
Thymus pulegioides (Arznei-Thymian)
Trifolium pratense (Rotklee)
Trifolium repens (Weissklee)
Verbascum densiflorum (Grossblütige Königskerze)
Vicia sepium (Zaun-Wicke)

ANWENDUNG

Grundsätzliches
Bei neu angesäten Wildblumenflächen ist Geduld erforderlich, bis sie dicht bewachsen und blühend sind. Im Vergleich zu einjährigen Blumenmischungen dauert es in der Regel 6-8 Wochen, bis die ersten Samen keimen. Die meisten Wildblumen beginnen erst im zweiten Jahr nach der Aussaat zu blühen. Sie blühen jedoch in den folgenden Jahren immer wieder, da sie mehrjährig und winterhart sind. Daher macht eine Ansaat mit Wildblumen nur auf Flächen oder in Gefässen Sinn, wo sie langfristig bleiben können. Durch zusätzliches Einpflanzen von vorgezogenen Wildpflanzen aus Töpfen kann bereits im ersten Jahr etwas zum Blühen gebracht werden.

Vorbereitung der Aussaatstelle:
Bevor Sie Wildblumen einsäen, ist es wichtig, niemals direkt in eine bestehende Wiese oder Rasenfläche zu säen. Zunächst sollte der vorhandene Bewuchs (Unkraut, Gras/Rasen) entfernt werden, um den Boden freizulegen. Eine tiefe Bodenlockerung ist nicht erforderlich. Ein oberflächliches Aufkratzen mit einem Gartenrechen genügt. Falls eine tiefere Bodenbearbeitung erforderlich ist, sollte der Boden danach absetzen und sich beruhigen. Die meisten Wildpflanzen benötigen nur wenige Nährstoffe, daher ist es nicht notwendig, die Fläche zu düngen. In sehr nährstoffreichem Boden kann allenfalls ungewaschener Sand oder Wandkies eingearbeitet werden, um den Boden zu entmagern. Es ist wichtig, dass die Samen guten Bodenkontakt haben, daher sollte der Boden festgeklopft oder gewalzt werden. Dies fördert das Keimen der Samen und hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Aussaat:
Um eine gleichmässige Verteilung zu erleichtern, können Sie bei grösseren Flächen die Wildblumenmischung und die Fläche aufteilen, zum Beispiel durch Halbierung. Bei Bedarf kann Sand, Sägemehl oder ähnliches beigemischt werden, um ein grösseres Streuvolumen zu erreichen. Es ist wichtig zu beachten, dass praktisch alle Wildblumen Lichtkeimer sind und daher nicht eingearbeitet oder abgedeckt werden müssen. Es genügt, die Samen leicht anzuklopfen, zum Beispiel mit einem Brett, oder sie mit einer Walze anzudrücken.

Wässern:
Es gibt zwei Varianten, die Sie bei der Bewässerung der angesäten Fläche beachten können:

Variante 1: Es ist nicht erforderlich, die Fläche zu wässern, es sei denn, es handelt sich um Gefässe oder Bereiche, die nicht vom Regen erreicht werden. Die Samen bleiben in einer Ruhephase, bis die Bedingungen für das Keimen optimal sind.

Variante 2: Die angesäte Fläche wird 3-4 Wochen lang gleichmässig feucht gehalten. Dies kann entweder von Hand mit einer feinen Brause erfolgen, um ein Verschwemmen der Samen zu vermeiden, oder mithilfe eines Regners und einer Zeitschaltuhr. Durch regelmässige Bewässerung können die Samen früher keimen und die Fläche schneller bewachsen werden. Dies ist besonders in den heissen und trockenen Sommermonaten sinnvoll. Ein Nachteil dieser Variante ist, dass Gräser tendenziell schneller wachsen und den Wildblumen Platz wegnehmen können.

Pflege im Aussaatjahr:
Es empfiehlt sich, mehrere Säuberungsschnitte (in der Regel ca. 2-3) durchzuführen, sobald der Bewuchs eine Höhe von etwa 30 cm erreicht hat. Dabei sollte das gemähte Gras entfernt werden. Durch diese Massnahme erhalten die jungen Keimlinge ausreichend Licht und Beikräuter haben keine Möglichkeit, Samen zu produzieren. Es ist wichtig, keinerlei Pflanzenschutzmittel zu verwenden.

Pflege in den Folgejahren:
Es ist ratsam, das Mähen erst nach der Blütezeit durchzuführen, in der Regel im Juli oder August. Idealerweise sollte das Mähen gestaffelt erfolgen. Das gemähte Gras sollte erst abgeführt werden, wenn es trocken ist. Dadurch haben möglichst viele Arten die Möglichkeit, sich selbst zu versamen. Gegebenenfalls kann vor dem Winter nochmals gemäht werden, vorzugsweise jedoch im Frühling, um verschiedenen Insekten Unterschlupf über den Winter zu bieten. Um die Vielfalt über Jahre hinweg zu erhalten, ist es wichtig, dominierende Pflanzen zu reduzieren. Es sollte regelmässig eine selektive Entfernung von Beikräutern erfolgen. Bei Bedarf kann auch eine Nachsaat durchgeführt werden.

HERGESTELLT IN

Die Wildblumenmischungen werden in der Schweiz hergestellt.